Veröffentlicht am Freitag, 20. Januar 2012 17:21

Heute besuchten der Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering, und der SPD-Kandidat für das Amt des Rostocker Oberbürgermeisters, Dr. Ait Stapelfeld, die AWO-Seniorenbegegnungsstätte in Rostock Schmarl. Unter dem Motto "Gutes Leben im Alter in Rostock" diskutierten die beiden bei Kaffee und Kuchen wichtige Vorhaben für eine lebenswerte Stadt auch für ältere Menschen.
"Die Altersstruktur der Gesellschaft wird sich weiterhin ändern. Dieser Entwicklung werden wir uns stellen und das Leitbild „Älter werden in Rostock“ für eine alten- und generationsgerechte Stadt weiterentwickeln", so Ait Stapelfeld. Dabei gehe es in erster Linie um die aktive Teilnahme älterer Menschen und um eine neue Rolle der älteren Generationen in Rostock.
"Der demografische Wandel birgt viele Chancen für unsere Stadt. Deshalb möchte ich die Potentiale und Erfahrungen der älteren Mitbürger in unserer Hansestadt Rostock stärker nutzen. Dazu gehört beispielhaft die Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit in Kindertagesstätten, Stadtteil- und Begegnungszentren und Kultureinrichtungen. Deshalb ist der Erhalt des Seniorenbeirates mit Seniorenbüro, die Beteiligung des Seniorenbeirates an seniorenrelevanten Entscheidungen der Bürgerschaft und ihrer Ausschüsse, die Schaffung barrierearmen und altersgerechten Wohnraums, der Erhalt und die Weiterentwicklung öffentlicher Einrichtungen für die Bedürfnisse älterer Menschen wichtig. Dabei geht es beispielsweise um die Volkshochschule, Vereine und Verbände der Seniorenarbeit sowie spezielle Angebote für die wachsende Zahl älterer Migrantinnen und Migranten", so Stapelfeld weiter. Ein weiteres wichtiges Anliegen sei für ihn auch der Erhalt des Pflegestützpunktes.
Nach gemeinsamem Singen hatten die Anwesenden ausführliche Gelegenheit, Fragen an Erwin Sellering und Ait Stapelfeld zu stellen. Sellering führte dazu aus, dass das Land auch in Zukunft viel unternehmen werde, um die Lebensleistung der Älteren wertzuschätzen. Neben dem Einsatz für eine gleiche Rente in Ost und West auf Bundesebene gehe es dabei beispielsweise auch um die flächendeckende Sicherstellung der ärztlichen Versorgung und einen funktionierendes System öffentlicher Verkehrsmittel.
Hier finden Sie eine Fotogalerie des Besuchs.